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TIERGARTEN SCHÖNBRUNN

Ein Ausbildungszweig zieht Bilanz

Zahlen, Daten und Fakten zur Haustierhaltung in der LFS Hollabrunn

Im Jahr 2009 wurde in der LFS Hollabrunn die Fachrichtung „Haustierhaltung“ ins Leben gerufen. Seither ist diese, wie auch ihre Schülerzahlen, in ständigem, fühlbarem Wachstum. Jetzt  - im siebten Jahr – war es Zeit für eine Bilanz und eine aktuelle Bestandsaufnahme. Derzeit besuchen 113 Schüler und SchülerInnen den Lehrgang „Haustierhaltung“ in Hollabrunn. Zusammen mit ihren Lehrkräften, betreuen sie 80 verschiedene Tierarten und insgesamt ca. 580 Tiere, davon 48 Säugetiere, 65 Vögel, 34 Reptilien, 14 Amphibien, ca. 375 Fische, 40 Weichtiere sowie zusätzlich mehrere hundert Insekten wie zum Beispiel Fauchschaben, Stabheuschrecken oder Gottesanbeterinnen. Die Tiere sind in Innen- und Außengehegen mit einer Gesamtgehegefläche von 65 m² sowie in Aquarien mit einem Füllvolumen von 8469 Litern Wasser, davon 1476 Liter Meerwasser, untergebracht. Anhand dieser Zahlen kann man sich vorstellen, dass der Pflegeaufwand mit dem kleiner, privater Zoos vergleichbar ist. Die betreuten Tiere fressen wöchentlich eine Futtermenge von ca. 80 kg Futter -  verfüttert wird Trockenfutter wie Pellets oder Getreide, Obst, Gemüse, Heu, Insekten, Mäuse, Mehlwürmer, Eier und verschiedenes, selbst gesammeltes oder angebautes Grünfutter aus Garten, Wald und Wiese. Insgesamt haben bereits 74 Schüler und Schülerinnen den Ausbildungszweig abgeschlossen. Viele von ihnen üben Berufe aus, die facheinschlägig sind - bei Tierärzten und in Tierkliniken, im Handel oder in Tierheimen. Einige haben auch die Berufsreifeprüfung absolviert und studieren zum Teil Biologie oder Veterinärmedizin. Auch im heurigen Schuljahr zeichnete sich bei der Aufnahmeprüfung für die kommende erste Klasse ab, dass das Interesse an der Fachrichtung und der Andrang bei den Anmeldungen ungebrochen sind. Im Gegenteil, der Zweig stößt an die Grenze seiner Aufnahmekapazitäten, auch der kommende erste Jahrgang wird mit 36 SchülerInnen aus ganz Österreich starten, nur ca. die Hälfte der BewerberInnen konnte nach absolvierter Aufnahmeprüfung auch tatsächlich aufgenommen werden.  Die Prognose ist gut, das verflixte 7. Jahr scheint für die Haustierhaltung keines zu sein, denn anhand der vorliegenden Zahlen kann man durchaus positiv in die Zukunft dieses Lehrganges blicken!

Bild: SchülerInnen der Haustierhaltung im praktischen Unterricht - Jasmin Pichler, Caroline Malik, Michael Friedl, Sandra Kain, Manuel Zunt, Nicole Klammer, Jamin Leitzinger, Natascha Vlcek, Sarah Neumann, Sandra Zirbisegger,  Lea Lipensky, Robert Wiley, Christoph Fraberger (v.l.n.r.)

Text und Foto: Dipl.-Ing. Karin Zenger, BEd.